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diese
spezielle form des malens mit organischen pigmenten
wurde
zu beginn des 17. jahrhunderts in paris entwickelt, geriet
mit dem beginnenden 18. jahrhunderts in vergessenheit und
wurde von einem österreichischen künstler wieder entdeckt, der sie seinen schülern vermittelt.
ähnlich
der italienischen sepia-malerei war das malen mit dem
damals
in europa neu eingeführten genussmittel kaffee eine "kunstform
für notzeiten", da sich viele künstler die teuren,
vorindustriellen pigmentfarben nicht leisten konnten. sabine
staber vertiefte die ursprünglich nur fürs aquarellpapier geeignete
kaffeemalerei. sie setzt ihre mischtechniken auf leinwand
ein und experimentiert dabei auch mit abstrakter acrylmalerei. |